WiFi in der Mongolei – mit Hindernissen
Der Schweizer Software-Entwickler Sam Steiner berichtet in seinem Blog über die Benutzung von WiFi auf seiner Mongoleireise.
Obwohl man auch in der Stadt Ulan Bator etliche Bars und Restaurants findet, die kostenloses WiFi anbieten, kaufte ich mir eine mongolische SIM-Karte.
Datenverkehr über Mobilfunk scheint in der aufstrebenden Mongolei noch wenig eingesetzt zu werden. Ich kaufte eine SIM-Karte von MobiCom, die für 1GB Datenverkehr reichen sollte für 18.000 Tögrög (ca. 9 Euro). Sie funktionierte zunächst im iPhone meiner Frau, aber nicht in meinem Netbook.
Am nächsten Tag funktionierte die SIM-Karte auch mit dem iPhone nicht mehr. In der MobiCom-Zentrale. MobiCom ging zunächst davon aus, die 1GB wären inzwischen aufgebraucht. Erst die Usage-Statistiken des iPhones überzeugten vom Gegenteil. Danach benötigte MobiCom noch mehrere Stunden, um das Netbook-Problem zu lösen. Aufgrund unseres kurzen Aufenthalts in Ulan Bator nützte uns das allerdings wenig.
Für diejenigen, die in der Mongolei den Datenverkehr übers Mobilfunknetz verwenden wollen: Vorsicht!
1) Testet die SIM-Karte direkt im Laden noch am Schalter.
2) Wenn plötzlich nichts mehr geht (wir hatten rund 30MB verbraucht), seid ihr vielleicht auch in dieses Problem gelaufen.
Fazit: Überlegt euch, ob mobiler Internetzugang tatsächlich 3 Stunden in der MobiCom After Sales Abteilung wert sind. Wenn ihr nur 3 Tage da seid, wohl eher nicht.
Quelle: Lesen Sie den kompletten Originalartikel von Sam Steiner auf orientimpress.net.
Tags: iPhone, MobiCom, Mobiltelefonie, Mongoleireise, Netbook, SIM-Karte, WiFi