Uran-Joint-Venture mit Mongolei binnen weniger Wochen

Atomkraftwerk Tschernobyl im September 2006. Bild: Carl Montgomery, Creative Commons Namensnennung 2.0, http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Chernobylreactor_1.jpg&filetimestamp=20090426192807Dokumente über die Gründung eines russisch-mongolischen Gemeinschaftsunternehmens zur Erschließung von Uran-Feldern auf dem Territorium der Mongolei können laut Russlands Regierungschef Wladimir Putin “binnen wenigen Wochen” unterzeichnet werden.

Das Joint Venture werde in diesem Jahr ins Leben gerufen. Der Vertrag werde in einigen Wochen unterschrieben, sagte Putin am Mittwoch in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator, wo er zu einem Besuch weilte.

Unter den Gesellschaftern des künftigen Gemeinschaftsunternehmens werde selbstverständlich der staatliche russische Atomkonzern Rosatom sein. “Sie wissen, dass der Konzern groß angelegte Pläne zur Entwicklung der russischen Atomwirtschaft hat: In den nächsten Jahren sollen wir 28 neue Reaktoranlagen bauen”, sagte Putin.

Nach Expertenschätzung verfügt die Mongolei mit rund 1,5 Millionen Tonnen über die viertgrößten Uran-Reserven der Welt. Russland hat reichlich Erfahrung bei der Urangewinnung und der Technologie des nuklearen Kreislaufs.

Am selben Tag teilte Russlands Energieminister Sergej Schmatko mit, dass die Dokumente über die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens bereits abgestimmt seien.

Quelle: de.rian.ru

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Eine Reaktion zu “Uran-Joint-Venture mit Mongolei binnen weniger Wochen”

  1. Daniel

    Oh je! Leute, besucht die herrliche Mongolei schon bald. Noch bevor sie völlig ausverkauft und ruiniert worden ist.

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