TV Tipp: Mongolei auf PHOENIX am 23.07.2008
Phoenix 12.00
Bei den Tuwa-Nomaden
Reinhold Messner in der Mongolei
Film von Elke Werry, SWR/2006
Wie macht man Milchschnaps? Wie baut man eine Jurte auf? Und wie fängt man ein wildes Fohlen ein? Hautnah erleben Reinhold Messner und sein 14jähriger Sohn Simon den Alltag der Nomaden in der Mongolei. Die beiden Tiroler sind, begleitet von einem Kamerateam, in den Hohen Altai gereist, in das Land Dschingis Khans. Dort leben die Tuwa, ein rund 4.000 Mitglieder starker Nomaden-Stamm, der mit Pferden, Yaks, Schafen und Ziegen ganzjährig durch die Steppe zieht. (VPS 12.30)
Phoenix 12.45
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit
Steine, Stupas, Städte: Das Orchon-Tal, Mongolei
Film von Elke Werry, SWR/2007
Wenig erforscht durchquert der Fluss Orchon das Herz der Mongolei. Er ist die Lebensader der Region und seine Täler sind seit jeher Nomadenland. Hunnen und Uiguren siedelten dort, an den Ufern des Orchon wurden alttürkische Stammesfürsten bestattet. Bis heute lebt man im Orchon-Tal fast ausschließlich von der Viehzucht. Umso verwunderlicher, dass bereits frühe nomadische Gesellschaften wie die Uiguren inmitten der zentralmongolischen Grassteppe die Stadt Karabalgas bauten, ein frühes Zentrum des Seidenstraßenhandels. Karabalgas blieb nicht die einzige Stadt im Land der Nomaden: 1235 ließ Dschingis Khan im Orchon-Tal die Hauptstadt der Mongolen, Ulan Bator, bauen: eine prachtvolle Palastanlage mit gepflasterten Straßen und luxuriösen Empfangshallen, das Verwaltungszentrum für ein Imperium, das vom Pazifik bis zum Mittelmeer reichte. Ein internationales Team von Wissenschaftlern sucht heute nach dem Palast des Großkhans. Vermutlich wurde auf seinen Ruinen 1586 das erste buddhistische Kloster der Mongolei gebaut. (VPS 12.30)
Nicht mehr Mongolei, aber vielleicht dennoch von Interesse:
Phoenix 14.00
Auf dem Rücken der Pferde
Steppenreiter in Kirgistan
Film von Thomas Wartmann, SWR/2007
Die Bewohner der ehemaligen Sowjetrepublik verstehen sich als die Nachfahren des großen Mongolenfürsten Dschingis Khan. Sie behaupten von sich, ihre Söhne könnten reiten, bevor sie laufen lernten. Kein Wunder. Denn über 3.000 Jahre züchteten sie Pferde – in ihrer Genügsamkeit an die rauen Bedingungen des Nomadenlebens ideal angepasst. Aber 70 Jahre Kommunismus haben tiefe Spuren in der kulturellen Identität des Landes hinterlassen. (VPS 12.30)
Quellen:
www.presseportal.de
www.phoenix.de
Tags: Fernsehen, Kirgisien, Kirgistan, Nomaden, Orchon, Phoenix, Reinhold Messner, Steppenreiter, Tuwa, TV
Am 23. Juli 2008 um 14:58 Uhr
Muss(te) heute nachmittag arbeiten.
Erzählt mal, wie’s war.