Spitzensportler läuft für Straßenkinder
Der Olympia–Bronze – Gewinner Sergei Aschwanden läuft am Bieler 100 Km-Lauf für Asral-And. Das Nidauer Hilfswerk führt eine Tagesstätte für Straßenkinder in der Mongolei.
Eigentlich bereitet sich Judoka Sergei Aschwanden auf den New York Marathon vor. Und auf die Prüfungen für das erste Jahr seines Sportstudiums an der Sportschule Magglingen. Als der Olympia–Bronzemedaillengewinner aber von einem Schulkameraden angefragt wurde, ob er beim Bieler 100 Km-Lauf mitmachen würde, sagte er sofort zu. «Es ist für einen guten Zweck», sagt Aschwanden, «da gibt es keinen Grund, nein zu sagen». Aschwanden übernimmt am 12. Juni den ersten Teil der Teamstafette und läuft von Biel nach Aarberg.
Drei Teams und ein Einzelläufer starten für das Kinderhilfswerk Asral-And (Freund der Schutzbedürftigen). «Wir suchen noch mehr Teams und Einzelläufer, die für uns starten möchten», sagt die Nidauerin Christine Jäggi, Geschäftsführerin von Asral-And. Wer das Hilfswerk unterstützen möchte, kann auch ein Team oder einen Einzelkämpfer mit einem Franken pro Kilometer sponsoren. «Wir hoffen auf so viele Spenden wie möglich», sagt Jäggi. Zufrieden wäre sie mit 2000 Franken.
Weg von der Straße:
Das Hilfswerk will das Leben von Straßenkindern in der Mongolei verbessern. «Wir sind daran, eine Tagesstätte am Rand der Hauptstadt aufzubauen», sagt Jäggi. Dort werden Kinder am Tag betreut, bekommen Essen und werden – wenn möglich – in die öffentliche Schule geschickt. Wenn die Kinder schon zu viel Schulstoff verpasst haben und von der öffentlichen Schule nicht aufgenommen werden, lernen sie in der Tagesstätte lesen und schreiben.
Quellen:
bielertagblatt.ch
asral-and.org
Tags: Hilfswerk, Straßenkinder, Tagesstätte, Ulan Bator
Am 18. August 2011 um 08:16 Uhr
Super Aktion. Aber 100km laufen ist echt übel. Wie lange läuft man da?