Schräge Töne im Sand: Eine etwas andere Reise durch die Mongolei
Musikfestival in der Wüste Gobi: Die Musiker schlafen in Jurten. Die Konzerte finden mitten in der Wüste statt, und zu Essen gibt es hauptsächlich Hammelfleisch. Das internationale Musikfestival “Roaring Hooves” (Tönende Hufe) fordert völlig andere Regeln als herkömmliche Festivals für Neue Musik.
Kein Wunder, denn “Roaring Hooves” wird nicht in einem vollklimatisierten Musentempel, sondern mitten in der mongolischen Wüste Gobi veranstaltet. Dennoch zieht die ungewöhnliche Musikveranstaltung regelmäßig namhafte Künstler aus aller Herren Länder an. Seit 1999 treffen sie sich jedes Jahr im Juni, um beim Festival gemeinsam mit mongolischen Musikern in der Wüste zu musizieren.
Die Schwerpunkte liegen bei der “zeitgenössische Musik” aus aller Welt und der traditionelle Musik der Mongolen. Die “Gobi Summer Academy” ist Teil des Festivals. Hier erhalten mongolische Studenten und Musiker die Gelegenheit, Künstler aus aller Welt zu treffen und Meisterkurse zu belegen. Ausländische Gäste können erste Unterrichtsstunden im traditionellen Obertongesang erhalten.
Berührungsängste hatten die Teilnehmer auch bei der zehnten Ausgabe nicht. Die Musiker machten die Bekanntschaft mit Nomaden und Schamanen, mit Pferdekopfgeigen und mongolischem Obertongesang. Ute Hoffarth war bei den “Roaring Hooves 2008″ in der Mongolei dabei. Bei dokujunkies.org kann man einen Dokufilm zu den “Roaring Hooves” 2008 herunter laden.
Quelle: Doku Junkies
Tags: Gobi, Konzerte, Künstler, Mongolei, Musik, Musiker, Pferdekopfgeige, Reise, Schamanen, Wüste
Am 18. März 2010 um 12:49 Uhr
Hallo, danke vielmal für den tollen Blog. Ich lese gerne regelmäßig dein Blog, weiter so.
PS: Ich habe den Film heruntergeladen, aber man hat nach einem Passwort gefprdert oder so. Es ist anscheinend schreibgeschützt, kennst du es zufällig?
Am 19. März 2010 um 09:57 Uhr
Danke für das Kompliment, Baagii!
Probier als Passwort mal dokujunkies.org
(Quelle: http://dokujunkies.org/hilfe)
Am 19. März 2010 um 10:45 Uhr
Vielen Dank.
Viel Grüße aus dem Schwabenland