Russland und Mongolei wollen Japan an Uranabbau beteiligen
“Wir arbeiten gut mit japanischen Unternehmen zusammen, deshalb können unsere Projekte in der Mongolei durchaus einen dreiseitigen Charakter haben. Für uns wäre dies durchaus annehmbar”, sagte der Chef der russischen Atomholding Rosatom, Sergej Kirijenko, am Dienstag in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator.
Kirijenko verwies darauf, dass mit Japan bereits einige Atom-Projekte umgesetzt würden. Es müsse jedoch für den Bau von Atomkraftwerken in der Mongolei “noch vieles getan werden außer entsprechender Beschlüsse”. Es kämen für die Mongolei kleinere und mittlere AKW in Frage, wie sie im Hohen Norden Russlands von Rosatom gebaut werden.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew und der mongolische Präsident Tsachiagijn Elbegdorsch unterzeichneten am Dienstag, 25.8.2009 in Ulan Bator ein Kooperationsabkommen zur gemeinsamen Uranförderung in der Mongolei.
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Es gibt Stimmen, die anmerken, dass es für die Mongolei weitaus sinnvoller wäre, auf Solarthermie statt auf Atomkraft zu setzen. Die Mongolei gehört weltweit zu den Ländern mit den meisten Sonnentagen im Jahr. Zudem liegt das Land mit durchscnittlich 1.500 m recht hoch über dem Meeresspiegel, was für intensivere Sonneneinstrahlung sorgt.
Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde und verfügt über ausgedehnte Wüstenflächen. Das alles spricht für ein nationales Energiekonzept, das auf dezentrale Solarthermiekraftwerke setzt, statt auf Atomenergie oder Kohlestrom.
Es bleibt zu hoffen, dass der Mongolei ein unnötiges Atommüllproblem und Katastrophen wie Tschernobyl erspart werden.
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