Mongolisches Geld: Tögrög
Die Währung der Mongolei heißt Tögrög. Ausgesprochen wird das ungefähr wie Tugrik. Derzeit bekommt man etwa 2.000 Tögrög für einen Euro. In Souvenirläden und Kaschmirgeschäften in der mongolischen Hauptstadt Ulan
Bator ist man auf Touristen eingestellt und akzeptiert neben Tögrög auch Zahlungen in Euro oder in US-Dollar. Der Wechselkurs ist in den Geschäften aber etwas ungünstiger als in den offiziellen Wechselstuben.
Es ist wichtig, beim Aussuchen von Souvenirs darauf zu achten, keine geschützten Pflanzen, Tiere, Kunstgegenstände oder Antiquitäten zu kaufen. Die Ausfuhrbeschränkungen sind streng und das zu Recht. Verbotene oder zweifelhafte Reiseandenken beschlagnahmt einem außerdem spätestens der deutsche Zoll. Dazu können auch noch empfindliche Strafen kommen. Im Zweifel sollte man immer seinen mongolischen
Übersetzer oder Reiseleiter um Rat bitten. Am allerbesten hält man sich beim Souvenirkauf an zeitgenössisches Kunsthandwerk. Es gibt so viel traditionell arbeitende Künstler und Handwerker. Da kann man wunderschöne traditionelle Arbeiten günstig und neuwertig einkaufen.
In der Mongolei kann man hervorragende Lederwaren sowie erstklassige Kaschmir- und Filzprodukte zu günstigen Preisen einkaufen. Am besten fragt man seine mongolische Reiseleitung oder seine
Dolmetscher. Die zeigen einem gerne geeignete Geschäfte für den Kauf von Mitbringseln und beraten auch zu Qualität und Preis der Waren. Nebenbei kann man so vielleicht auch noch ein wenig Geld sparen.
Die mongolischen Geldscheine gibt es als 10, 20, 50, 100, 500, 1.000, 5.000 und 10.000 Tögrög Scheine. Am besten macht man sich schon vor dem Einkauf mit den Farben, Motiven und Größen der Scheine vertraut. Und wenn man sich im Laden
oder am Straßenverkaufsstand etwas ausgesucht hat, bereitet man das notwendige Geld möglichst in einer diskreten Ecke schon mal vor, bevor es ans Zahlen geht. Dann muss man nicht in der Öffentlichkeit ungeschickt und langwierig mit großen Geldscheinbündeln herum hantieren.
Für Reisende mit knapper Kasse ist es eine gute Taktik, die Waren, für die man sich interessiert, unter dem Anschein gelangweilter Gleichgültigkeit zu betrachten und dann erst mal weg zu gehen. Außer Sichtweite des Verkäufers beschreibt man seinem mongolischen Reiseleiter oder Dolmetscher, was
man gerne kaufen möchte und gibt ihm oder ihr das Geld. Der mongolische Begleiter wird die Ware sicher zu einem angemessenen Preis ohne Touristenaufschlag für seinen Klienten erwerben können. Dieses Vorgehen ist besonders auf den großen Märkten und Markthallen in Ulan Bator zu empfehlen.
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