Mongolische Jurten beim Ratzeburger Wylag
Wenn Mongolen ihre Jurten aufbauen, Ritter ihre Turnierplätze abstecken, Wikinger vor Anker gehen und Normannen ihre Gerichtslaube einrichten, ist Racesburg Wylag in Ratzeburg. Vom 25. Juli bis 2. August 2009 treffen sich am Ratzeburger See die unterschiedlichsten Völker, um für eine Woche gemeinsam in ihrer historischen Zeltstadt zu arbeiten, zu leben und zu feiern.
Für die Besucher beginnt an der Pforte eine Reise in eine vergangene Zeit. Farbenfrohe Gewänder, geschmückte Pferde, flackernde Feuerstellen und Düfte aus dampfenden Kesseln entführen kleine und große Besucher in eine zauberhafte Welt. Mittelalterliche Modenschauen und Ritterturniere, Axtwerfen, Bogenschießen oder Wikingerschach – das täglich wechselnde Programm beinhaltet eine Menge Überraschungen für kleine und große Gäste. Ein Falkner präsentiert die Jagd mit seinen majestätischen Greifvögeln und Träumen können die Kleinsten bei der Märchenstunde im Zelt des Ritters.
Der Racesburg Wylag ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Taverne hat bis weit nach Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Eintritt zum Racesburg Wylag kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder bis 14 Jahre. Kinder unter Schwertmaß haben freien Eintritt.
Quelle: Kompletter Originalartikel von Horst Schinzel bei mediaquell.com
Am 30. Juli 2009 um 22:59 Uhr
Hallo an alle, die nicht sinnlos Ihr Geld ausgeben möchten!!!
Dieses so angepriesene RACESBURG WYLAG ist unserer Meinung nach die reinste Abzocke, denn wir als Familie mit 2 Kindern (9 und 5 Jahre) haben am Mittwoch, den 29.07.2009 diese NEPPVERANSTALTUNG mit völlig überteuerten Eintrittspreisen besucht und waren reichlich enttäuscht… Nicht nur der Eintrittspreis in Höhe von 15,- Euro war für eine derartige Veranstaltung unverschämt – sondern die weiteren Folgekosten z.B. für das sog. WIKINGERSCHIFF, oder aber die Preise für den Schmuck, den es im Internet um einiges billiger gibt… Das ganze bestand aus vielen Zelten mit Fellchen und Nippes ausgestattet (sah eher aus wie ein primitives Zeltlager), Verkaufszelten, Sauf und Fresszeltchen (wo man hätte Meet in siffigen Gläsern oder aber eine unansehnliche Bratwurst verspeisen können, natürlich auch wieder überteuerte Preise, einem Falkner, der seine Greifvögel die ganze Zeit der dikekten Sonne ausgesetzt hat (deshalb wohl auch noch Jungvögel), 2 (!!!) Pferdchen, in einem winzig abgezäunten Areal (immerhin konnten die sich noch im Kreis drehen, aber dann war auch schon Schluß), na ja und überall qualmende Töpfchen (wenigstens die zauberten mit viel Fantasie noch ein Mittelalterliches Flair…). Alles in allem war das der totale Reinfall und bisher die schlechteste, teuerste Veranstalung in der Art (geht lieber zu den Oldenburger SLAVENTAGEN, die sind Ihr Geld wirklich wert)!!!
Jetzt wissen wir auch, warum die Veranstalter einen Sichtschutzzaun drumherum gebaut haben, damit man sich nicht im Vorwege den Mist / die Verkaufsveranstaltung von außen begutachten kann… Ihr lieben Veranstalter betrachtet unser Eintrittsgeld als großzügige Spende um Euch Euer Hobby zu finanzieren, denn wir werden Euch ganz sicher nicht noch einmal besuchen und auch garantiert nicht weiterempfehlen!!!
Es grüsst Euch die Familie Leder
P.S.: …jetzt wissen wir auch warum so wenig Besucher da waren, die waren wohl auch schon von den Vorjahren vorgewarnt worden, denn wer zahlt schon freiwillig für VERKAUFSBUDEN bzw. eine VERKAUFSVERANSTALTUNG überteuerten Eintritt… wir (und noch weitere enttäuschte Besucher) haben schon einige Mitbürger direkt auf dem Parkplatz vorgewarnt, was für ein Nepp einen im Zeltlager erwartet und siehe da … einige haben mit uns lieber die Bootstouren z.B nach Rotenhusen und zu den umliegenden Seen gemacht – da hat man mehr für sein Geld und gibt es dann auch gerne und großzügig aus – somit war unser Tag (und der von vielen anderen) doch noch gerettet!!!
Am 31. Juli 2009 um 10:25 Uhr
Interessant!
Jetzt warte ich nur noch auf eine Stellungnahme der Veranstalter…
Am 14. August 2009 um 21:59 Uhr
Hallo!
Bin zwar kein Veranstalter, nur ein Teilnehmer dieser Veranstaltung, aber ich maße mir mal ein Statement zu dem Kommentar an.
1. Eintrittspreise
Auf sehr vielen Märkten sind 15 Euro für eine vierköpfige Familie lächerlich. Schon mal in Kaltenberg gewesen? Da kommt für 15 Euro nicht mal ein Erwachsener rein und man findet da nur “Hollywood-MA”.
2. Mittelalterflair
Welche aus Hollywoodfilmen geprägte Idealisierung soll man denn präsentieren? Bärtezwirbelnde Degenschwinger in Stretchhosen? Stachelbewehrte Berserker mit Riesenäxten?
Diese Veranstaltung ist eine zwar kleine aber dadurch auch im Schnitt der Teilnehmerzahl durchaus gute Veranstaltung, die dem an Geschichte Interessierten viel Wissenswertes aus vielen Epochen und Völkern erklären kann. Man muß eben nur mal fragen!
3. Tierhaltung
Schon mal in einen normalen Reitstall geschaut? Diese Pferde haben weniger Platz als die auf dem Markt und ob die jeden Tag mindestens 2 Mal ausgeritten werden wie die Marktpferde ist auch nicht überall gesichert. Ebenso die Greifvögel. Beim durchschnittlichen Kanarienvogel kümmerts keinen, wenn er sein Leben lang im Käfig sitzt und pfeift. Ein falknerisch gehaltener Greifvogel wird jeden Tag geflogen. Auch auf dem Markt und nicht nur in Vorführungen sondern vor und nach den Öffnungszeiten.
4.Besucherzahlen und Sichtschutz
Dieses Jahr hat mit mehreren Tausend Besuchern einen guten Besucherschnitt gehabt. Es waren sehr viele begeisterte Besucher da, die sehr viel gefragt haben und begeistert nächstes Jahr wiederkommen wollen. Da kann ich gerne auf die ein oder andere Familie verzichten.
Und zum Thema Sichtschutz kann ich nur sagen, daß wenn die Mentalität bei manchen Menschen mehr vom voyeuristischen Spannen zum preis-werten (“was seinen Preis wert ist”!) Betrachten tendieren würde, bräuchte man den Zaun nicht.
Außerdem dient der Zaun auch dazu, den Marktteilnehmern ein klein wenig Privatsphäre vor und nach den Öffnungszeiten zu gewährleisten (oder haben Sie zu Hause eine Rundum-Fensterfront?).
Viele Grüße an die Familie Leder und haben Sie nächstes Jahr einen schönen Urlaub. Woanders.
Jochen Grasser
P.S.: Dieses Statement ist meine persönliche Meinung und kein offizielles Statement eines Veranstalters!
Am 15. August 2009 um 11:17 Uhr
Liebe Familie Leder,
ich kenne die von Ihnen angeprangerte Veranstaltung jetzt seit ca. 11 Jahren.
Die ersten 6 Jahre davon als Tagesgast, wie sie in diesem Jahr einer waren.
Seit 5 Jahren gehöre ich zu den Teilnehmern die dort eine auf historischen Belegen basierende nachvollziehbare Interpretation einer bestimmten Epoche in einer definierten Region darstellen, und interessierten Besuchern gerne Ihre Fragen beantworten.
Ich bedauere es sehr dass wir Sie mit unseren Darstellungen und Vorführungen nicht zufrieden stellen konnten, und würde mich freuen von Ihnen konstruktive Kritik zu erhalten die auf empirischen Beweisen aus Quellen beruht, die uns bisher unbekannt oder nicht zugänglich sind.
Allerdings würde ich vorher gerne erfahren, in welchen Lager Sie sich so ungebührlich benommen haben, dass die daraufhin wahrscheinlich gerechtfertigte Reaktion des Eigentümers sie persönlich so verletzt hat, dass sie sich genötigt sahen hier unsachlich und geifernd um sich zu beißen. (sind sie vielleicht ohne Genehmigung in eines der Zelte getürmt)
Es ist sicher richtig , dass bei tausenden von Besuchern unterschiedliche Bewertungen zu erwarten sind, und dass immer irgendetwas hätte besser sein können….aber wenn man Ihren Kommentar liest, so ist dieser der Realität so fern, dass er eher an eine werbewirksame Persiflage als an eine ernst gemeinte Beurteilung erinnert.
Für die Zukunft möcht ich Ihnen den Rat geben, dass maßlose Übertreibungen bei ungerechtfertigten Kritiken eher einen Eindruck über Sie Kritiker und Ihre Motivation zur Kritik vermitteln, als über das, was Sie mit ihrer Kritik zu schädigen versuchten.
Vergleichende Kritik, oder aber der Hinweis auf bessere Alternativen erfordert möglichst viel Hintergrundwissen über die angepriesene Alternative.
Es wäre hilfreich für Sie gewesen in Oldenburg bei den Slawentagen die Augen offen zu halten, und das gesehene zu verarbeiten.
Dann hätten Sie vielleicht den Einen oder Anderen der Akteure beim Wylag am Feuer sitzend wieder erkannt.(natürlich völlig verändert um Ihnen nicht zu gefallen).
Um es abschließend Zusammen zu fassen:
Geben Sie sich bitte auf den Veranstaltungen etwas mehr Mühe nicht unangenehm aufzufallen, oder arbeiten Sie bitte an der Stillosigkeit Ihrer Kritik.
Mit freundlichem Gruß
Axel Lohmann