Mongolennacht im Bayerischen Rundfunk am 31.5.2008

Am Samstag, den 31. Mai 2008 zeigt der Bayerische Rundfunk als Filmhighlights eine Reihe außerordentlich sehenswerter mongolischer Filme:

Der fliegende MönchDie Höhle des gelben Hundes von Byambasuren Davaa
um 20:15 Uhr am 31.5.2008

Die Geschichte vom weinenden Kamel von Byambasuren Davaa
um 21:50 Uhr am 31.5.2008

Mongolian Ping Pong von Ning Hao
um 23:15 Uhr am 31.5.2008

Der fliegende Mönch von Batmunkh Sukhbaatar
um 0:55 Uhr am 1.6.2008

Die Hölle des gelben HundesDie Höhle des gelben Hundes

Im Mittelpunkt dieses dokumentarischen Spielfilms steht eine mongolische Nomadenfamilie, die ein von uralten Traditionen geprägtes Leben weitab der Zivilisation führt.

Nansal, das älteste von drei kleinen Kindern einer Nomadenfamilie, die in den endlosen Weiten der Mongolei von der Schafzucht lebt, wird von ihrer Mutter losgeschickt, um Schafdung zum Trocknen zu sammeln. Dabei entdeckt sie in einer kleinen Höhle einen Hund mit einem gefleckten Fell, und nimmt ihn zur Jurte ihrer Eltern mit. Sie nennt ihn “Zochor” – in ihrer Sprache so etwas wie “Bunter”. Ihr Vater ist dagegen, das Tier zu behalten. Er glaubt , dass der Hund mit Wölfen zusammengelebt haben könnte, die erst vor kurzem zwei Schafe der Familie gerissen haben. Er sieht in dem kleinen Tier deshalb eine mögliche Gefahr für die Herde und verlangt, ihn wieder auszusetzen.

Der kleinen Nansal gefällt dies gar nicht und sie beginnt, gegen die Entscheidung des Vaters zu rebellieren. Sie versteckt ihren Liebling, der sie bald auf all ihren Wegen begleitet. Doch eines Tages verliert sich in der Steppe Zochors Spur. Sie macht sich auf die Suche nach ihm. Ihr Weg führt sie zu einer alten Nomadin, die sich des Kindes annimmt und ihm die bewegende Legende von der “Höhle des gelben Hundes” erzählt.

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Die Geschichte vom weinenden KamelDie Geschichte vom weinenden Kamel

Ein leiser Film aus einer vergehenden Welt, mit einem Kind und zwei Kamelen. Die BR-Koproduktion war für den Oscar für die Beste Dokumentation nominiert.

Im Süden der Mongolei erheben sich einige weiße Jurten aus der windumtosten Ebene. Eine Großfamilie von Nomaden lebt in dieser öden, fast vegetationslosen Gegend. Wortkarg, naturverbunden, füreinander sorgend. Inmitten von dutzenden Ziegen und einer Kamelherde kämpft sich ein weißes Kamelfohlen ins Leben. Zwei Tage dauert die schwierige Geburt – am Ende verstößt die verstörte junge Mutter ihr Fohlen. Um das Junge vor dem Verhungern zu retten, spielen die Nomaden den Tieren ein Liedchen. Ein altes Musikritual, mit dem das Herz der Kamelmutter erweicht werden soll.

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Mongolian Ping PongMongolian Ping Pong

In der mongolischen Steppe findet der Nomadenjunge Bilgee eines Tages ein kleines rundes weißes Ding. Zunächst ahnungslos, wozu das geheimnisvolle Fundobjekt nützlich sein kann…

Beim Spielen findet der kleine mongolische Junge Bilgee ein wundersames, ihm unbekanntes, vollkommen rundes, weißes und leichtes Ding: ein Tischtennisball gehört nicht zu seinem Erfahrungsschatz. Er nimmt seinen Fund an sich und sucht den weisen Rat der Alten auf, um hinter das Geheimnis des ungewöhnlichen Gegenstandes zu kommen. Seine Großmutter erzählt ihm, es sei eine glühende Perle, die vom Himmel gefallen sei. Mit seinen Freunden Dawaa und Geliban wartet Bilgee die ganze Nacht vergeblich auf das geheimnisvolle Leuchten. Allmählich lernen sie alles über das geheimnisvolle Ding – seine Größe, Gewicht, Konsistenz und Klang, nur wofür es da ist, was man mit ihm macht, bleibt ihnen verschlossen.

Als einige Tage später in ihrem Dorf der erste Fernseher angeschlossen und eingestellt werden soll, jedoch kein Bild, sondern nur Ton liefert, erkennt Bilgee den vertrauten Klang seines geheimnisvollen Schatzes, das Geräusch eines Tischtennisspiels. Dabei weist der Reporter stolz daraufhin, dass der Tischtennisball der Nationalball Chinas sei. Daraufhin ist Bilgee fest davon überzeugt, es handle sich um einen Staatsschatz und beschließt, seinen Fund der Nation zurückzugeben. So beginnt für ihn und seine zwei Freunde eine ungeahnte Abenteuerreise: Das Trio macht sich per Pferd und Moped auf den Weg, um den Nationalball Chinas an seinen Bestimmungsort zurückzubringen. Ihr Ziel Pekings goldener Hügel.

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Der fliegende MönchDer fliegende Mönch

Der junge Buma lebt bei seinen Großeltern in der mongolischen Steppe. Er hat nur einen Traum: fliegen zu lernen.

Der 11-jährige Junge Buma lebt mit seinen Großeltern in der weiten Steppe der Mongolei. Von seinem Vater, einem Piloten, erbte er einen selbst gebastelten Hängegleiter. Bei seinen Versuchen, mit dem Drachen zu fliegen, erlebt Buma eine Niederlage nach der anderen. Die Großeltern wollen nicht, dass das Schicksal ihres Sohnes sich beim Enkel wiederholt und schicken ihn in ein kleines buddhistisches Kloster. Buma willigt nur ein, weil es dort einen Wasserturm gibt.

Dieser Turm überragt die flache Steppe und ist damit eine ideale Startrampe. Und so verfolgt der kleine Mönch seinen Traum unbeirrt weiter, bis schließlich sein Meister und ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft ihm dabei helfen, einen entscheidenden Schritt zu machen.

Quelle: Bayerischer Rundfunk

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2 Reaktionen zu “Mongolennacht im Bayerischen Rundfunk am 31.5.2008”

  1. markus

    Auch wenn ich manches am Plot nicht so ganz check, der alte Mönch und wie er mit dem Jungen umgeht, das ist ein Freude anzusehen. Schon allein deswegen wirklich sehenswert, der kurze Film.

  2. Heinz

    @markus
    du meinst wohl den fliegenden mönch, oder

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