Mongolei: Die große Freiheit am Rand der Welt

NaadamIm Westen des Landes lebt man noch ein bisschen wie vor hundert Jahren: frei und nomadisch.

Ölgiy ist ein verschlafene, staubige Provinzhauptstadt im äußersten Westen der Mongolei, einem Land, das etwa 18-mal so groß ist wie Österreich, aber nur 2,9 Millionen Einwohner hat. 1800 Kilometer von der Hauptstadt Ulan-Bator entfernt, leben abgeschnitten durch die Bergketten des Altai-Gebirges vor allem kasachische Nomaden.

Wie ihre Vorfahren, die vor 140 Jahren auf der Suche nach neuen Weidegründen hierherkamen, haben sie ihre Traditionen erhalten. Selbst viele der eigentlich sesshaften Einwohner Ölgiys bauen im Sommer in den Innenhöfen ihre Jurten auf oder ziehen mit der ganzen Familie an den Stadtrand.

In einem der Vororte aus Filzhäusern lebt Aidos Schabdanuly. Zusammen mit Frau und Töchtern bewohnt er ein “Ger” (Jurte). Auf 25 Quadratmetern finden Betten und Hausrat bequem Platz. Ein mit getrocknetem Dung beheizter Kanonenofen in der Mitte spendet Wärme in kühlen Nächten. Zum modernen Nomadenhaushalt gehören aber auch eine mobile Solaranlage, die für Strom sorgt, und eine Satellitenantenne für Fernsehempfang aus aller Welt.

Moderne Technik: Mobile Solaranlagen »

Ringen beim Naadam: Der Schwerste siegt »

Mehr lesen »

Quelle:
Den Originalartikel von Henryk Alff (Die Presse) lesen Sie auf diepresse.com

Die in diesem Artikel wiedergegebenen Meinungen entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung der Betreiber dieser Website.

Tags: , , , , , ,

Einen Kommentar schreiben