Mit dem Motorrad durch die Mongolei

Der Autor dieses Blogs auf einem russischen Motorrad in der MongoleiDie Freiheit der Steppe, keine Zivilisation in Sichtweite, keine Verpflichtung, Lagerfeuerromantik in der ewigen Weite der Mongolei.
Das war der Plan des Spenger Motorradfahrers Michael Wiedemann und seiner Freunde Dieter Lubenow und Michael Gutsche als sie sich auf den Weg zu Dschingis Khans Erben machten.

Die Verbindungsstraßen sind Pisten aus Sand, Lehm oder Schotter. Die Natur überrascht die Reisenden mit Querrillen, Erdspalten und Flüssen, die vor dem letzten Regen noch gar nicht existierten. Denn im Sommer ist in der Mongolei Regenzeit. Einmal am Tag wird der Himmel plötzlich schwarz und öffnet seine Schleusen, Blitze zucken. Kurz darauf strahlt wieder die Sonne. Allerdings hat sich die Piste in dieser Zeit in eine Schlammwüste verwandelt.

Im Süden der Gobi-Wüste hatten die Motorradreisenden mit der Hitze zu kämpfen. 45 Grad und kein Schatten. Mit Helm, Handschuhen, Stiefeln und Protektorenhemd. Statt durch den Schlamm mussten sich die Räder nun durch den Sand wühlen. Mühselig war die Tour, weil die Motorräder völlig überladen und damit schwer im Gelände zu fahren waren.

Die Menschen haben sie auf dem Land als ehrlich, manchmal für deutsche Gewohnheiten etwas aufdringlich erlebt. Zum Beispiel, wenn beim Tanken die beiden BMWs handgreiflich bewundert wurden. Öfter haben sie in Ger-Camps – so etwas wie mongolischen Campingplätzen – übernachtet. Dort mieteten sie für fünf Euro eine Jurte und überzeugten sich von der mongolischen Küche, die besser sei als ihr Ruf, wie Lubenow betont.

Fazit: “Einsamkeit, Abenteuer, atemberaubende Natur – hatten wir alles. Nach vier Wochen hatten wir aber auch die Faxen dicke”, sagt Michael Wiedemann im Rückblick.

Lesen Sie hier den kompletten Original-Artikel: Neue Westfälische

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