Lange Mongolei Filmnacht im Linden-Museum
Das Linden-Museum Stuttgart präsentiert am Samstag, 23. Mai, ab 19 Uhr in einer Langen Filmnacht den achteinhalbstündigen Dokumentarfilm “Taiga” von Ulrike Ottinger. Die Filmemacherin Ulrike Ottinger wird eine Einführung in ihren mehrfach ausgezeichneten Film geben. In den Pausen werden mongolische Köstlichkeiten angeboten.
Reservierungen werden erbeten unter der Telefonnummer 0911-202 24 44 oder an die E-Mail-Adresse anmeldung@lindenmuseum.de. “Taiga” beschreibt eine Reise zu den Yak- und Rentier-Nomaden im nördlichen Teil der Mongolei. Überall trifft man auf animistische Opferstätten mit Stofffetzen und heilige Bäume mit Pferdeschädeln. Die Schamanen sind hier noch mächtig und begleiten ihre Schutzbefohlenen nicht nur bei Krankheit oder ins Herbst- und Sommerlager, sondern auch ins moderne Leben.
Der Film nimmt sich Zeit für die Menschen der verschiedenen Volksgruppen während ihres Alltags, ihrer Feste und ihrer religiösen Riten. Und sie erzählen, wie es früher war, was verloren gegangen oder vergessen ist, was sich verändert hat. Der in Kapitel gegliederte Film wird in drei Teilen gezeigt, die auch einzeln besucht werden können. Beginn der Einführung und des ersten Teils ist um 19:00 Uhr, der zweite Teil beginnt um 22:30 Uhr, der dritte Teil um 01:30 Uhr. Ende ist gegen 04:40 Uhr.
Ulrike Ottinger erhielt für dieses 1991 entstandene Dokumentarepos unter anderem den Deutschen Filmpreis, den Preis der Deutschen Filmkritik und wurde beim Filmfestival in Montreal mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung “Schamanen Sibiriens: Magier, Mittler, Heiler” statt. Der Eintritt kostet 10,00 Euro.
Quellen:
stuttgarter-wochenblatt.de
wikipedia.de
Linden-Museum, Staatliches Museum für Völkerkunde in Stuttgar
Tags: Dokumentarfilm, Film und Theater, Linden-Museum, Mongolei, Ulrike Ottinger, Völkerkunde
Am 20. Mai 2009 um 12:35 Uhr
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