Kleinkredite für eine bessere Zukunft in der Mongolei

Die Mongolei gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Mikrofinanzen spielen deshalb eine große Rolle. Sie helfen dabei, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen und sie dienen sogar dem Schutz der Umwelt.

Als “Land des blauen Himmels” wird die Mongolei gern bezeichnet. Dabei hängt über der Hauptstadt Ulan Bator oft dichter Smog. Besonders im Winter, wenn die Menschen ihre schlecht isolierten Öfen aufwändig und teuer mit viel Braunkohle oder Holz beheizen.
Die 29-jährige Zolzaya wollte es anders machen.

Als sie in einem Jurten-Viertel am Stadtrand Ulan Bators in eine kleine Hütte einzog, brauchte sie einen neuen Ofen. Bei der Mikrofinanzbank XAC nahm sie einen Kleinkredit auf und kaufte sich einen Energiespar-Ofen, der jetzt ihre Hütte beheizt.

Zwei Jahre lang muss Zolzaya zwei Euro im Monat zurückzahlen. Doch sie ist zufrieden: “Dieser Ofen spart eine Menge Holz! Und: Jetzt haben wir keinen Qualm mehr im Zimmer.”

Densmaa Zorigt vom mongolischen National Public Radio und Matthias von Hein von der Deutschen Welle haben Menschen kennengelernt, für die es sich lohnt, geliehenes Geld in den Umweltschutz zu investieren.

Zur Hörfunksendung Hautnah am 13.03.2010 um 10:05 Uhr, eine internationale Koproduktion aus der Serie “Mikrokredite”, Redaktion: Beatrix Beuthner und Julia Bernstorf.

Quelle: Deutsche Welle

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