Klänge der Mongolei – Pferdegeigen und weinende Kamele
Hörtipp: Ö1 (Österreichisches Radio): Radiokolleg, Montag, 21. September bis Donnerstag, 24. September 2009, 9:45 Uhr
Die Mongolei gilt als das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Hier stehen Tiere im Zentrum des Lebens. Der Jahreslauf und der Alltag der Nomaden richtet sich nach den Bedürfnissen der Tiere. Es gibt vielstimmige Kommunikation zwischen Mensch und Tier.
Die Geschichte vom weinenden Kamel ist keine Erfindung. Der Spielfilm “Die Geschichte vom weinenden Kamel” hat vor einigen Jahren das Publikum in aller Welt gerührt. Dabei ist die Handlung darin keineswegs erfunden sondern mongolische Realität.
Da holt man einen Musiker, der den weiten Weg zum Jurtenplatz auf dem Pferd oder mit dem Motorrad zurücklegt. Der Klang seiner Pferdegeige bewegt eine Kamelstute, die ihr Neugeborenes nicht säugen lässt, es anzunehmen und zu stillen.
Die einzelnen Worte, Zeilen und Strophen der “Langen Volkslieder” werden gedehnt und reich verziert. Diese Lieder dienten früher als Entfernungsmaß auf längeren Ritten: “Ich hab das Lied achtzehn Mal gesungen, dann war ich am Ziel”.
Quelle: Lesen Sie den kompletten Originalartikel von Ljuba Arnautovic.
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