Klänge der Mongolei – Mönche und Schamanen

Schamanin bei Kysyl, Tuva, Russland. Foto: Creative Commons von Dr. Andreas Hugentobler http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ru200107280198.jpg&filetimestamp=20060528100739 Hörtipp: Ö1 (Österreichisches Radio): Radiokolleg, Montag, 21. September bis Donnerstag, 24. September 2009, 9:45 Uhr

Schamanismus und Buddhismus existierten in der Mongolei lange Zeit nebeneinander, bis im 20. Jahrhundert unter kommunistischer Herrschaft alles Religiöse abgeschafft werden sollte.

Klöster wurden zerstört, unvorstellbar kostbare Kunst- und Kulturschätze zuhauf vernichtet.

Die Rituale der Schamanen und Lamas wurden als Hokuspokus für die Ungebildeten verdammt. Seit der demokratischen Wende gegen 1990 tauchen vergrabene Gegenstände und Schriften aus Verstecken auf, werden Klöster revitalisiert, finden Zeremonien wieder statt.

Alain Desjacques hat solche Zeremonien in Klöstern und Hütten aufgezeichnet. Manche dieser Hütten stehen auf dem Gelände eines Krankenhauses. Desjacques berichtet, wie die Schamanin einige Tropfen Wodka über die Trommel spritzt, um die Geister zu rufen. Sie trommelt und singt sich in Trance, um in die Anderswelt zu gelangen, wo mit den Geistern kommuniziert und über Heilung verhandelt wird.

Quelle: Lesen Sie den kompletten Originalartikel von Ljuba Arnautovic.

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