Khovd Aimag
Khovd im Westen der Mongolei gehört zu den Aimags mit der abwechslungsreichsten Bevölkerungsstruktur. Die 76.000 km² werden von 95.000 Khalkha, Khoton, Kasachen, Uriankhai, Zakhchin, Myangad, Oold und Torguud bewohnt.
Khovd ist der von Touristen am meisten besuchte Aimag in der Westmongolei. Das liegt zum einen daran, dass Khovd ein guter Ausgangspunkt für Touren durch den Westen der Mongolei darstellt. Zum anderen sind die Inlandsflüge von Ulan Bator nach Khovd billiger als nach Bayan Ölgii.
Khovd wird etwa in der Mitte vom gewaltigen Gebirge Mongol Altai Nuruu geteilt. Abseits der Berge ist das Land eine unwirtliche Halbwüste mit gelegentlichen Salzseen und kleineren Bergen.
Der schmelzende Schnee der Gebirgszüge lässt jedes Frühjahr den Grundwasserspiegel wieder steigen. So hat Khovd über 200 schnelle Flüsse und dutzende von Seen zu bieten. Doch keines dieser Gewässer fließt in einen Ozean. Alles versickert irgendwo im Sand oder verliert sich in irgend einem riesigen Salzwassersumpf.
Die exklusive Mischung aus Wüstenfelsen, Salzseen, Schneegipfeln und kasachischer Kultur machen Khovd zu einem der schönsten und attraktivsten Aimags der Mongolei.
Quellen:
Wikipedia
Lonely Planet
Tags: Aimag, Flüsse, Halbwüste, Kasachen, Khalkha, Khoton, Khovd, Mongol Altai Nuruu, Myangad, Oold, Salzseen, Torguud, Uriankhai, Westmongolei, Zakhchin