Karawanen des Orients: Unterwegs auf legendären Handelsrouten
Auf dem “Literaturblog von Nomadenseele” bespricht “Nomadenseele” das Buch “Karawanen des Orients: Unterwegs auf legendären Handelsrouten” von Elise Blanchard mit Fotografien von Louis-Marie Blanchard und Thomas Blanchard. Das schreibt sie:
Begeben Sie sich auf eine Reise entlang der großen Handelswege der Seide, des Tees, der Jade, der Gewürze, der Wolle, des Goldes und der Pferde – auf Karawanenrouten, die im Reich der Mitte beginnen, über die großartigen Basare Zentralasiens bis nach Persien führen und in den Häfen des Mittelmeeres enden.
Die legendären Wege der Yak- und Kamelkarawanen Asiens führen seit Jahrhunderten über die verschneiten Berge des Altai, des Pamir und des Karakorum. Sie durchqueren nicht enden wollende Steppen und riesige Wüsten, um kostbare Güter von den berühmten Märkten Kaschgars, Bucharas und Samarkands bis ans Mittelmeer zu transportieren.
Dieses Buch widmet sich erstmals dem gesamten Netz von Handelsrouten, die gemeinhin als Seidenstraße bezeichnet werden. Es dokumentiert die wechselhafte Geschichte auf den Spuren großer Abenteurer, berühmter Kaufleute und enthusiastischer Geografen. Außerdem berichtet es über die Bedeutung verschiedenster Waren wie Juwelen, Porzellan, Tee und Gewürze und von dem bunten Völkergemisch entlang des Weges.
Dank der eindrucksvollen Fotografien Louis-Marie Blanchards wird das entbehrungsreiche Leben der Reisegesellschaften auf Zeit und das geschäftige Treiben in den Karawansereien und Handelszentren wieder lebendig.
Darüber hinaus erzählen die Bilder auch von Begegnungen mit der Bevölkerung Zentralasiens, ihrer Geschichte und ihrer Lebenswelt: von tadschikischen Hirten und mongolischen sowie kirgisischen Nomaden, die im Sommer mit ihren Jurten und den Viehherden die abgelegenen Bergregionen bevölkern.
Karawanen des Orients ist eine Entdeckungsreise durch faszinierende Landschaften und mehr als ein Dutzend Länder, wo es eine immer noch lebendige Kultur des Reisens zu bestaunen gibt.
Die neun Reiserouten lauten:
1) China im Schatten der großen Mauer
2) Die Straße der Yaks von China nach Birma
3) Die Teestraße von China durch die Mongolei nach Russland
4) Die Seidenstraße durch die Taklmakan-Wüste
5) Die Straßen durch Indien und Tibet
6) Die Goldstraße nach Samarkand
7) Persien, Kreuzpunkt des Orients
8. Die Straßen im Norden in den Kaukasus und nach Byzanz
9) Die Königsstraße von Bagdad zu Mittelmeer
Die Bilder in dem Buch sind großartig, am liebsten würde ich ins Flugzeug springen und alle Orte besuchen.
Weniger gut sind die sehr oberflächlichen Texte, man muss im Geschichtsunterricht der Hauptschule entweder geschlafen haben oder am Thema Geschichte sehr uninteressiert sein, um das, was dort steht nicht vorher gewusst zu haben, hier hätte ich mir tiefergehende Informationen gewünscht.
Quelle: Lesen Sie den ungekürzten Artikel von “Nomadenseele” bei nomasliteraturblog.wordpress.com.
Tags: Karawanen, Mongolei, Reisen, Seidenstraße
Am 2. April 2010 um 18:52 Uhr
Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie meinen RL-Namen aus dem Artikel löschen ;wo immer Sie ihn ausgegraben haben mögen, er gehört hier nicht hin.
Am 2. April 2010 um 23:25 Uhr
@Nomadenseele
Wunschgemäß habe ich Ihren Real Life Namen aus dem Artikel entfernt. Viel graben muss man ja nicht, um ihn zu finden…