James Delgado: Khubilai Khans Lost Fleet

Zweimal wurden die gewaltigen Invasionsflotten Khubilai Khans vom Kamikaze zerstört. James Delgado untersucht in seinem Buch “Khubilai Khans Lost Fleet”, wieso die Kampagnen tatsächlich fehlschlugen.

1274 landete eine gewaltige Flotte an der Küste Japans, gefüllt mit Zehntausenden von Kriegern, bereit, Japan zu erobern. Die Truppen des Mongolenherrschers Kubilai Khan konnten an Land nicht Fuß fassen, weil ein mächtiger Sturm die Flotte vernichtete.

Die Legende vom Kamikaze, dem göttlichen Wind war spätestens dann geboren, als im Jahre 1281 ein zweiter Invasionsversuch mit zwei noch größeren Flotten und weit über 100.000 Mann ebenfalls durch einen gewaltigen Sturm vereitelt worden war.

„Khubilai Khans Lost Fleet“ ist spannend. Das liegt nicht nur am sehr lebendigen Schreibstil, sondern auch in der Dramaturgie des Buches. Delgado entwickelt Kapitel für Kapitel das ganze Spektrum des für eine Einschätzung der tatsächlichen Invasionsereignisse notwendigen Hintergrundes. Erst in den letzten beiden Kapiteln kristallisiert sich das zum Teil unerwartete Ergebnis heraus.

Und die Antwort auf die Fragen, warum sind die Invasionsversuche Khubilai Khans tatsächlich gescheitert, wie glaubwürdig sind die zeitgenössischen Berichte auch über die Flottengröße, ist wesentlich komplizierter, als der Mythos vom göttlichen Sturm.

Quelle: History Magazin

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Eine Reaktion zu “James Delgado: Khubilai Khans Lost Fleet”

  1. Forner Dag. R. Dipl. Ing.

    Die Regeln des Krieges
    Amory Bradford’s Brief betreffend Clare Boothe Luce’s Ideen für die Ermordung Hitlers (16. Juni) erinnern mich an den Ingenieurmäßigen Plan entworfen von meinem Vater, Sir. Douglas Jardine, als er Englischer Gouverneur in Sierra Leone war, in 1941.
    Die Deutschen waren raumgewinnend in Nord Afrika und die sie hatten ihn im geheimen mit einem Vorschlag, daß er in Sierra Leone die Truppen an die falsche Grenze leiten sollte wenn die Deutsche Armee in das Land eindringen würde. Für diese Hilfe sollte mein Vater eine „nachsichtige Behandlung“ im Falle eines deutschen Sieges erhalten. Mein Vater schrieb nach Whitehall und schlug vor, daß er dem Vorschlag zustimmen sollte um nach Berlin zu gehen um den die Bewegung zu diskutieren. In seiner Tasche wollte er eine Schachtel mit Swan Vesta Streichhölzern mit Gelbfieber Krankheitserregern eingeschlossen haben. Mein Vater war gegen Gelbfieber geimpft. Eine fatale Krankheit. So, während er mit Hitler sprach würde er fähig sein seine Pfeife oder eine Zigarette anzuzünden und die Box zu zerbrechen.
    Whitehall entgegnete, daß er auf keinen Fall diesen dummen Vorschlag ausführen sollte: es würde nicht fair (genau: kricket) Hitler zu ermorden.
    Penelope Jardine
    S. Giovanni in Oliveto, Italy
    The New Yorker, 28. Julie 1997, p.6.

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