In der Mongolei nur ein Mann auf sechs Frauen?
Wahrheit oder Scherz? Es heißt, die mongolische Regierung wolle einem angeblichen Frauenüberschuss entgegen wirken, indem sie 20.000 türkische Männer ins Land hole.
Der Tagesanzeiger aus der Schweiz und rp-online.de schreiben:
Diesen Vorschlag werde eine hochrangige Delegation aus Ulan Bator in den kommenden Tagen bei einem Besuch in Ankara unterbreiten, berichtete die türkische Wirtschaftszeitung “Referans” am Donnerstag. In der Mongolei, die sich eng mit der Türkei verbunden fühle, komme derzeit ein Mann auf sechs Frauen.
Vorgespräche zwischen den beiden Regierungen seien bereits im Gange, meldete das Blatt unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter. Auf welche Weise die möglichen Kandidaten ausgewählt werden sollen, stehe noch nicht fest.
Tags: Frauenüberschuss, Mongolei, Türkei
Am 22. Januar 2010 um 17:37 Uhr
Das dürfte ja wohl eine Ente sein.
Am 26. Januar 2010 um 14:35 Uhr
Es scheint, der türkische Botschafter wurde wegen der unseriösen “Berichterstattung” türkischer Medien ins mongolische Außenministerium einbestellt und musste auch eine schriftliche Entschuldigungsnote wegen diesem Unsinn abgeben – genauso wie die türkische Regierung und der “schuldige Journalist” selbst auch.
Also – ganz wie vermutet – eine lustige Zeitungsente.
Am 26. Januar 2010 um 23:41 Uhr
Ist deine Quelle die mongolische Regierung ,oder wo bitte steht das
sonst !?
Nirgend ?
Am 27. Januar 2010 um 01:50 Uhr
Ich habe recherchiert bei der Zeitung die diese Meldung in die Welt
gesetzt hat. Der türkischen Zeitung Refereranz.
Der neuste Bericht dazu (jedoch in türkisch Journakistin Jale Özgentürk)
Quelle:
http://www.referansgazetesi.com/haber.aspx?HBR_KOD=135841&KOS_KOD=9
Ein Auszug der Quelle mit Übersetzung:
Sa?lam bir kayna?a dayanmadan böyle bir yaz? yazacak kadar da sa?duyumu kaybetmedim. Bu nedenle Mo?ollar? k?rd?ysam özür dilerim ama burada tek hatam olabilir. O da var olan bir çal??may? gündeme getirmek.
Übersetzung ins deutsche:
Ich habe bestimmt nicht gewissenlos,ohne meinen Bericht auf eine sichere
Quelle zu stützen einen Bericht geschrieben.
Wenn ich die Mongolen verletzt habe ,bitte ich um Verzeihung.
Aber ich kann nur einen Fehler gemacht haben…
Und zwar einen in Arbeit befindliches Projekt veröffentlicht zu haben.
_________________________________________________________
In dem Bericht spricht Sie auch davon das Sie nicht die Absicht
hatte das Volk der Mongolen schlecht darzustellen ,oder zu verletzen.
Und ich selbst meine schließlich sind Mongolen und Türken ja auch die Söhne Töchter der gleichen Urheimat.
Am 29. Januar 2010 um 12:09 Uhr
Dank an Cengiz für die Recherche.
Ich fand die ganze Sache eher lustig als verletzend. Aber die direkter betroffenen Menschen sehen das vielleicht etwas anders. Von hier aus jedenfalls habe ich sehr geschmunzelt.