Goethe-Institut Verbindungsbüro in Ulan Bator
Mit der Eröffnung des Verbindungsbüros in Ulaanbaatar am 5. Oktober 2009 erweitert das Goethe-Institut seine Präsenz in Asien. Neben dem seit 2003 betreuten Lesesaal wird nun, nach fast zwei Jahren intensiver Aufbau- und Vorbereitungszeit, eine weitere Anlaufstelle des Goethe-Instituts in der Mongolei eröffnet.
Bereits seit Oktober 2003 ist das Goethe-Institut in Ulaanbaatar mit der “Deutschen Informationsbibliothek”, einem Lesesaal in unmittelbarer Nähe des neu eingerichteten Verbindungsbüros präsent. Seit dieser Zeit werden auch sprachliche und fachliche Fortbildungen für Deutschlehrer und junge Wissenschaftler angeboten.
Neben Projekten der Spracharbeit wie z.B. der Initiative “Schulen – Partner der Zukunft” und dem baldigen Beginn des Sprachkursprogramms werde die Arbeit im Bereich “Kultur und Entwicklung” einen weiteren Schwerpunkt bilden, sagte Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts.
Den Rahmen für die Eröffnung bildete die Fotoausstellung “Mongolei 1969/ 2009″, die den Beginn der Demokratiebewegung und den Jahrestag des Mauerfalls als wichtige Etappe in der Historie der Mongolei beleuchtet. Sie zeigt Fotografien von Klaus Michel, der in den 60er Jahren selbst in Ulaanbaatar lebte, und Frank Standke, der die Bilder aus der bewegten Vergangenheit mit heutigen Aufnahmen der Stadt kontrastiert.
Link zum Lesesaal des Goethe-Instituts in der Mongolei
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