Gerda Henkel Stiftung fördert Archäologie in der Mongolei
Die Gerda Henkel Stiftung hat 2008 einen neuen Schwerpunkt “Archäologie in der Mongolei” gesetzt. Im Mittelpunkt der Förderung steht mit dem Orchon-Tal die Wiege spätnomadischer Stadtkultur und die bedeutendste spätnomadische Stadtlandschaft im nördlichen Zentralasien.
Neben Karakorum, der Hauptstadt des mongolischen Weltreichs im 13. Jahrhundert, findet sich im Orchon-Tal die uighurische Hauptstadt Harbalgas aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Weithin sichtbares Zeugnis der alten Siedlungsstruktur ist die gewaltige Palaststadt, deren Mauerreste und Wälle noch heute bis zu 12 Meter hoch aus dem Boden ragen. Das Deutsche Archäologische Institut und die Mongolische Akademie der Wissenschaften arbeiten dort seit 2007 innerhalb der “Mongolisch-Deutschen Orchon-Tal Expedition”.
Bei der Gerda Henkel Stiftung kann man die Zusendung eines Jahresberichtes anfordern:
Gerda Henkel Stiftung
Pressestelle
Dr. Anna-Monika Lauter
Malkastenstr. 15
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211 93 65 24 0
Fax: 0211 93 65 24 44
Elektronisch ist der Jahresbericht auf der Homepage der Stiftung zugänglich.
Quelle: Jahresbericht der Gerda Henkel Stiftung
Tags: 2008, archäologie, Gerda, Harbalgas, Henkel, Karakorum, Mongolei, Orchon, Stiftung