Filmpreis für Mongolei Dokumentation Tsogzol
Im Rahmen des Filmfests München sind die Sieger des diesjährigen Dokuwettbewerbs von BR und Telepool bekannt gegeben worden:
Der dritte Preis in Höhe von 2.000 Euro geht an ein Projekt, das mit exzellent recherchierten Treatments und Konzepten überzeugte: Sven Zellners “Tsogzol – Goldgräber in der Mongolei”. Der Autor gewährt einen erstaunlichen Einblick in die illegale Welt der Goldgräber und überzeugt mit fundierter Kenntnis der Kultur der mongolischen Nomaden.
Über den Dokuwettbewerb
Der Dokuwettbewerb ist bereits zum siebten Mal vom Bayerischen Rundfunk und der Telepool GmbH ausgerichtet worden, diesmal wieder in der Kategorie Dokumentarfilm. Die eingereichten Projekte waren auch in diesem Jahr qualitativ sehr hochwertig, mit einem breiten Themen-Spektrum und hervorragenden filmischen Konzepten.
Ziel des Preises ist die Nachwuchsförderung und die Stärkung des Dokumentarfilmschaffens im deutschsprachigen Raum. Die ersten Preise des Dokuwettbewerbs gingen in den Vorjahren an die Dokumentarfilmer Stanislaw Mucha, Dirk Laabs, Sandra Prechtl und Sascha Hilpert, Anne Thoma und Manuel Fenn, Ralf Bücheler und Beatrice Möller.
Der Preis wird jährlich wechselnd als Wettbewerb in der Kategorie kinofähiger Dokumentarfilm oder fernsehtaugliche Dokumentation veranstaltet und hat sich zu einem der wichtigsten Preise in diesem Genre entwickelt.
Die Mitglieder der Jury sind:
Telepool-Geschäftsführer Dr. Thomas Weymar (Vorsitz), der Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks Prof. Dr. Gerhard Fuchs, die BR-Redaktionsleiter Hubert von Spreti und Prof. Jochen Kölsch, Prokino-Geschäftsführerin Ira von Gienanth, Prof. Manfred Heid von der HFF München, Produzent Thomas Kufus und der kanadische Filmkaufmann Jan Rofekamp.
Quelle:
Bayerischer Rundfunk
Tags: 2009, Dokuwettbewerb, Goldgräber, Mongolei, Münchner Filmfestival, Preis, Sven Zellner, Tsogzol