Dornod Uranvorkommen geht an russische und mongolische Staatsfirmen

Aufgelassene russische Uran Tagebaumine in DornodRussische und mongolische Staatsfirmen haben ein Joint Venture gegründet, um die Uranlagerstätte Dornod auszubeuten. Das ist ein schwerer Schlag für die kanadische Minenfirma Khan Resources, die über Lizenzen zur Entwicklung der Region verfügte. Dieser Schritt folgt auf ein neues Atomenergiegesetz der Mongolei, das im Juli verabschiedet wurde und dem Land größere Kontrolle über seine Uranvorkommen sichern soll.

Die mongolische Staatsfirma AtomMon und die russische AtomRedMetGold sollen über das Joint Venture Dornod Uranium ein Vorkommen von 27.730 Tonnen Uran in Betrieb nehmen und das Rohmaterial zur Verwendung als atomarem Treibstoff exportieren, berichtete die in russischer Sprache erscheinende Mongolia Today.

Das kanadische Bergbauunternehmen Khan Resources hielt Explorations- und Abbaulizenzen für das Dornod-Gebiet im Nordosten der Mongolei, auf dem auch eine ehemalige, russische Tagebaumine liegt. Das Unternehmen hatte bereits im Juli mitgeteilt, dass man sich darum bemühe zu klären, welchen Einfluss das neue mongolische Gesetz auf seine Interessen haben werde.

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