Deutschland und Mongolei arbeiten im Gesundheitswesen enger zusammen

Mongolischer Gesundheitsminister Sambuu Lambaa und Tuul SodnompilDie Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk und der mongolische Gesundheitsminister Sambuu Lambaa haben im Juni 2009 in Ulan Bator eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet, nach der Deutschland und die Mongolei eine Intensivierung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens anstreben.

Zu den Zielen und Inhalten der Gemeinsamen Erklärung gehört neben dem Informations- und Erfahrungsaustausch über Organisation, Strukturen und Reformen in der Gesundheitsversorgung beider Länder insbesondere der fachliche Austausch in Bereichen Infektionskrankheiten, Drogen- und Suchtmittelmissbrauch, reproduktive Gesundheit sowie Kinder- und Jugendgesundheit.

Sambuu Lambaa und DelegationZudem ist die Weiterentwicklung der Telemedizin für die dünnbesiedelte, weitflächige Mongolei ein wichtiges Kooperationsfeld zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung seiner Bevölkerung. Die Mongolei ist ca. viereinhalb mal so groß wie Deutschland, hat aber nur ca. 3 Millionen Einwohner – im Vergleich zu Deutschlands über 80 Millionen.

Beispiel für die bilaterale Kooperation ist der Bereich Tuberkulose, der vom Bundes-gesundheitsministerium durch Hospitationen mongolischer Lungenfachärzte u.a. beim Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose unterstützt wird. Damit leistet Deutschland zugleich einen Beitrag zur weltweiten Tuberkulosebekämpfung.

Quellen:
krankenkassenratgeber.de
dentists-without-limits.de
Wikipedia

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