Claudia Oltzscher im Land der Nomaden

Takhi, mongolische Wildpferde. Foto: Gemeinfrei von Ramessos http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:PrzewalskiHerde.jpg&filetimestamp=20080409195236Es gibt nichts schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein, die unendlichen Weiten der grünen, mongolischen Steppe vor sich zu sehen und die Richtung jedes Schrittes frei entscheiden zu können.

Nirgendwo steht ein Haus, oder ein Zaun im Weg herum, der die Möglichkeiten einschränken könnte. Und so liefen wir stundenlang querfeldein, über Hügel und Wiesen und ich konnte den tiefen Drang nach absoluter Bewegungsfreiheit der Nomaden gut nachempfinden.

Die einzigen Lebewesen, denen wir begegneten, waren fünf Wildpferde, die friedlich auf einer Wiede grasten und ein junges Mädchen, das vom Beerenpflücken zurückkam und uns überholte.

Karakorum am Orhon Fluss. Foto: Creative Commons von Der Irbis http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Harhorin.jpg&filetimestamp=20060728125052Sie war schnell heran gekommen, verlangsamte ihren Schritt aber, sobald sie an uns vorbei war, so daß wir ihr bald wieder begegneten. Als wir herankamen, begann sie in ihrer Plastiktüte zu suchen und brachte einige, gut ausgewählte, winzige Walderdbeeren zutage, die sie uns entgegen hielt.

Wir nahmen sie an, dankten umfangreich und kramten nun unsererseits ein paar Schokolinsen heraus, die wir vorsorglich für solche Momente im Supermarkt gekauft hatten. Wortlos nahm sie sie entgegen und verschwand dann winkend Richtung Stadt.

Quelle: Lesen Sie den kompletten Originalartikel von Claudia Oltzscher auf Eine Reise um die halbe Welt.

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