Bodigerel Nasanbayr deutscher Meister im Mongolischen Ringen

Mongolischer Ringkampf in Bärstadt. Foto: wita/Fromme http://www.wiesbadener-kurier.de/region/untertaunus/schlangenbad/img7298346.htmIn Schlangenbad sind die Jurten aufgebaut. Bunte Gebetsfahnen schmücken das Gelände um die alte Grundschule und das “Schaf in der Milchkanne” schmort langsam vor sich hin.

Das 6. Mongoleifestival des Deutsch-Mongolischen Kulturvereins Rheingau-Taunus (DMKV) hat begonnen. Zahlreichen mongolische Künstler, Musiker und Ringkämpfer präsentieren ihre Kultur und Lebensweise.

Als Höhepunkt des Festivals wurde die 5. offene Deutsche Meisterschaft im Mongolischen Ringen ausgetragen. 22 Teilnehmer stellten sich den Zweikämpfen ohne Altersbeschränkungen oder Gewichtsklassen.

Nach der Vorrunde konzentrierte sich die Meisterschaft auf fünf mongolische Kämpfer, die in der traditionellen zweiteiligen Wettkampfkleidung antraten, deren Oberteil nur Schultern und Arme bedeckt.

Punktgleich blieben letztendlich Erdenbayr Namsrai aus Münster und der Vizemeister von 2007, Bodigerel Nasanbayr aus Frankfurt. Letzterer erwarb nach Absprache mit den Konkurrenten den Titel des Deutschen Meisters, da er den vorherigen Kampf gewonnen hatte.

Als Preisgeld konnte der “Bärstadter Löwe” Bodigerel Nasanbayr 350 Euro und ein Schaf mit nach Hause nehmen.

Quelle: Lesen Sie den kompletten Originalartikel von Sabine Bongartz beim Wiesbadener Kurier

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