Bild vom Klimawandel in Mongolei
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon traf mongolische Hirten, um von ihnen mehr über den Einfluss der Erderwärmung auf ihr Alltagsleben zu erfahren.
Wie Ban Ki Moons Büro mitteilte, wollte er mit eigenen Augen sehen, wie die voranschreitende Ausbreitung der Wüste und zunehmende Wasserknappheit die Existenz der Hirten bedrohen. Er sei in die Mongolei gereist, auch um zu verdeutlichen, wie wichtig es sei, die Bevölkerung durch Investitionen gegen Wetterkapriolen und Umweltprobleme zu wappnen.
Erst vor knapp einer Woche hatten heftige Regenfälle nach Angaben des Roten Kreuzes für die schwersten Überschwemmungen seit mehr als 30 Jahren in der Mongolei gesorgt. Mehr als 20 Menschen starben. 120 Häuser wurden durch die Fluten zerstört.
Auch mit Dürre hat der zentralasiatische Staat stark zu kämpfen. Das Grasland dünnt immer weiter aus. Rund sieben Prozent der Fläche der Mongolei gehören bereits zur Wüste Gobi.
Quelle: Der Landbote
Foto: Egon Förschner 2007
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