Arkhangai Aimag

Arkhangai Tariat Landschaft. Bild: GFD von Doron http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:TariatLandscape.jpg?uselang=deDer Arkhangai Aimag erstaunt den Reisenden mit seinen Landschaften. Breite, fischreiche Flüsse (beste Angelzeit von August bis September), mehrere Vulkane und vulkanische Seen, unendliche Wälder und Weiden mit Yaks.

Dann gibt es noch den atemberaubend schönen See Terkhiin Tsagaan Nuur. Und dazu mehrere Ruinenstätten mitden Hinterlassenschaften verschiedener vergangener Königreiche.

Die Hauptstadt des Arkhangai Aimag gilt zu Recht als eine der allerschönsten Städtchen der ganzen Mongolei. Bewohnt wird Arkhangai (Mongolisch für Nord-Khangai) vor allem von Khalkha und Oold Mongolen.

Arkhangai liegt größtenteils an den Nordhängen des spektakulären Gebirges Khangai Nuruu. Dies ist das zweithöchste Gebirge der Mongolei. Die Natur wird hier durch die Nationalparks Khangai Nuruu, Noyon Khangai und Tarvagatain Nuruu bewahrt.

Der Gebirgszug ist gut bewässert, so dass es jede Menge wunderschöne Wälder, üppige Weiden und zahlreiche Bäche gibt. Die Gewässer können auch mal über ihre Ufer treten, so dass schlammige Pisten und auch Schneefälle mitten im Sommer das Reisen zum Abenteuer machen können.

Besonders die Strecke zwischen Tsetserleg und Ulan Bator gilt als reich an Mücken. Mückenschutz ist also für den Reisenden Pflicht. Arkhangai ist berühmt für die hohe Qualität seines Airags (kefir-ähnliche, leicht vergorene Stutenmilch).

Aufgrund der überdurchschnittlichen Fruchtbarkeit und seiner üppigen, das ganze Jahr durch bewirtschaftbaren Weiden sind die 55.000 km² des Arkhangai mit 104.000 Einwohnern für mongolische Verhältnisse vergleichsweise dicht bewohnt.

Quellen:
Wikipedia
Lonely Planet

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